Garnelenzimmer.de -L144 Welsbecken-
Wels- & RF-Becken
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Geschrieben von: Cindy   
Sonntag, den 07. September 2008 um 21:18 Uhr
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Wels- & RF-Becken
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Aktueller Besatz:
(Dezember 09)

  • 3x Zwergpanzerwels Corydoras pygmaeus
  • 3x Metallpanzerwels
  • 6x L144 Weibchen
  • 2x L144 Männchen
  • 3x L270
  • 40x Endlers Weibchen (Guppy)
  • 20x Endlers Männchen
  • 1x Prachtschmerle
  • Red Fire Garnelen

 

Tja wo soll man nach so vielen Jahren anfangen, wenn immer Leben im Aquarium herrscht …

Fangen wir einfach mal hier an. Bevor Guppies, Neons und jetzt unseren L144 das Becken bewohnten, waren hier unsere großen Welse zuhause. Die wir liebevoll unsere „kleinen U-Boote“ nennen. Wie es die Zeit mit sich bringt, wuchsen die zwei über Jahre zu einer stattlichen Größe heran, sodass dann im letzten Jahr ein neues Becken her musste. Dass jetzt um die 400 Liter fasst. Jetzt haben sie dort ausreichend Platz.


Im Becken wohnten auch noch ein alter Saugwels, der aber bereits vor einiger Zeit bereits verstorben ist und ein angriffslustiger Skalar. Wie sich dann beim Umzug feststellte in das 400 Liter Becken. Dieser war vorher eher „schüchtern“. Zu unserem bedauern, ist dieser an Altersschwäche verstorben. *schnüff*

Wir überlegten lange hin und her was wir nun mit dem Becken machen. So bekam ich mein eigenes Aquarium. Da ich noch nicht so viel Erfahrung hatte, begann ich klein. Guppies kamen und gingen, genauso wie Neons. Nach einer langen Krankheitsperiode hatten wir von Guppies und Co. dann die Nase voll. So mal es auch ganz schön demotivierend ist, wenn die Fische in einer Tour sterben. So entschieden wir, für die Guppies ein „Sterbebecken“ ein zurichten. Gesagt getan. Das große Becken gut gereinigt und nun wieder leer.

Komplett neu eingerichtet. Einlaufen lassen. In dieser Zeit haben es uns dann die L144 Welse angetan. So besorgten wir uns einige der Exemplare. Am Anfang schien es gut zu gehen. Doch wie es immer am Anfang ist, starben uns auch hier ein paar Tiere. Schließlich muss man ja auch eine Lernphase durch machen. Zu unserer kleinen Gruppe setzten wir noch einige dazu. Diese brachten jedoch Fräskopfwürmer mit, sodass sich die Tiere infizierten.

Bis dato gab es kein Heilmittel dagegen. Doch zu unserem Glück, hatte Sera hier ein Heilmittel gerade raus gebracht. Was auch gut half. Nun haben sich unsere süßen sehr gut eingelebt. Einer unserer Männchen bändelte hier mit einer schwarzen Saugwelsdame an. Diese bekamen dann auch hier Nachwuchs. Diese habe ich von meiner Mutter erhalten, bevor wir unsere L144 hatten. Die kleinen wuchsen gut heran und zeigten eine schöne Fäbung. Schwarz mit gelben Punkten. Wobei sie nicht gleich aussehen.

Leider war dies nicht so geplant. Also was macht der Böse Feind *gg*, mopst dem Männchen seine Frau. Wochenlang schmollte unser Männchen bis er sich dann doch in eine attraktive L144 Dame verliebte. Leider haben wir von diesem Gelege nur einen kleinen Nachwuchs. Die nächsten Gelege wurden dann nichts. Da die Eier entweder verschwanden, oder aus den Höhlen geworfen wurden.

Doch vor kurzem hat es dann endlich wieder geklappt. Wir werden Eltern ^^. Ach so. Was nicht vergessen werden darf. Panzerwelse und 3-4 Neons wohnen noch im Becken mit. Sowie eine immer schlafende Schmerle und seit kurzem zwei Minikugelfische. Die Guppy Männchen sind die einzigen verblieben, einer kleinen Guppi Dynastie. Die sich irgendwie zu unserem erstaunen Explosionsartig vermehrt hatten.


Update Stand: Januar 2009

Nun sind rund 30 junge L144 mit ca 3cm Größe, aus dem Aufzuchtbecken in das Elternbecken umgezogen wo sie sich Pudel wohl fühlen.

 


Update Stand: Juli 2009

 

Nach dem sich die L144 prächtig und rägelmäßig vermehrt haben, kam die böse Wendung.

Vor rund drei Monaten fanden wir das erste Tote Tier ohne sichtbaren Krankheitszeichen. Dann gab es eine kurze Pause nach der wir wieder ein totes Tier im Becken fanden. Langsam hatten wir die Vermutung das es etwas mit dem Magendarmtrakt der Tiere zu tun hat, da einige der Tiere aufgeblähte Bäuche hatten. Doch dieses anzeichen kann für viele Krankheiten stehen.

 

Mittlerweile haben wir die verschiedensten Mittel ausprobiert, leider hat nichts richtig geholfen. Nun sind alle drei Männchen aus diesem Becken verstorben, übrig geblieben sind rund fünf Weibchen (bei einem bin ich mir mit dem Geschlecht noch nicht sicher).

 

Vor zwei Wochen bei einem Besuch im Zoofachgeschaft, kamen wir dem Problem bei einem Gespräch mit dem Inhaber auf der Spur. Bei der Einrichtung des Beckens hatten wir uns diesmal für feinen Kies mit 1 bis 2 mm Körnung entschieden, was sich mit der Zeit als Fehler herrausstellte.

 

Unter den Höhlen und bei einigen Pflanzen enstanden Stellen im Kies wo dieser zu Gammeln anfing und dem Becken Faulgase und so hinzufügte. Des Weiteren konnten wir einen stetigen Anstieg des PH-Wertes auf 8,3 beobachten. Leider war eine Senkung des Wertes nur kurzzeitig durch Wasserwechsel möglich.

 

Deshalb werde ich das Becken in den nächsten Tagen und Wochen mit neuen Kies (2 bis 4 mm) neu Einrichten. Bis dahin werden die verbleibenden Weibchen zu dem verbliebenen Nachwuchs in das Aufzuchtbecken um ziehen.